 ICH SCHWIMME MIT KÖPFCHEN - Ich gehe erst eine Stunde nach dem Essen baden
- Ich kühle mich ab, bevor ich ins Wasser gehe
- Ich gehe als Nichtschwimmer nur bis zur Brust ins Wasser
- Ich schwimme allein nie weit hinaus
- Ich sehe nach, ob das Wasser tief genug und frei ist. Erst dann springe ich hinein
SO VERMEIDE ICH GEFAHREN- Ich gehe immer vorsichtig ins Wasser und warne bei Gefahr auch andere
- Ich lasse Tiere und Pflanzen in Ruhe
- Bei Gewitter gehe ich sofort aus dem Wasser
- Ich bade nicht wo Schiffe fahren
- Bei Wind und Strömung spiele ich nicht mit Luftmatratze oder Gummitieren im Wasser
SO MACHE ICH ES RICHTIG- Beim Spielen nehme ich Rücksicht auf andere
- Ich helfe anderen, wenn sie Hilfe brauchen
- Ich halte das Wasser und seine Umgebung sauber. Abfälle werfe ich in den Mülleimer
- Ich trockne mich nach dem Baden ab und ziehe trockene Sachen an
- Ich schütze mich bei starker Sonne
Ich ärgere nicht die Bademeister !!!
Beseitigung von Muskelverkrampfungen Schwimmer können bei Iängerem Aufenthalt im Wasser, bei Unterkühlung und bei Überanstrengung von Krämpfen befallen werden. Dabei ziehen sich Muskeln zusammen, werden unbeweglich und schmerzen. Der Schwimmer muß die Ruhe bewahren und versuchen, zum Ufer zu schwimmen. Gelingt dies nicht, dann kann der Krampf auch im Wasser durch Dehnung des Muskels gelöst werden. Spannung und Entspannung werden wiederholt, bis sich der Krampf löst und der Schmerz nachläßt. Wadenkrampf Lege dich auf den Rücken. Fasse die Fußspitze und ziehe sie zum Körper hin. Die freie Hand drückt auf die Kniescheibe, damit das Bein gestreckt wird.
Oberschenkelkrampf Lege dich auf den Rücken. Fasse den Unterschenkel am Fußgelenk und drücke ihn gegen den Oberschenkel. Überstrecke dabei im Hüftgelenk. 
Magen- oder Bauchdeckenkrampf Lege dich auf den Rücken. Hokke beide Beine an die Brust. Die Hände liegen unterhalb des Knies und unterstützen den Zug. Dann strecke den Körper ruckartig.
Fingerkrampf Schließe die Finger zur Faust und strecke sie ruckartig im Wechsel. 
Nachbehandlung Nach Lösen des Krampfes soll der Schwimmer das Wasser verlassen, da der Krampf sich oft wiederholt. An Land wird das verkrampfte Glied massiert und gebürstet, damit es erwärmt und gut durchblutet wird. Selbstrettung aus sinkenden Kraftfahrzeugen Rasche Flucht durch Schiebedach oder Tür, solange es noch geht. Sonst kopfvoran durchs Fenster. Wenn Insassen im Fond, Türen niemals öffnen, von vornherein durch Fensterlücken den Wagen verlassen. Bei zweitürigen Wagen mit Kopfstandneigung keinesfalls nach hinten flüchten (Falle). Mitfahrern helfen, solange man kann. Verhalten bei Bootskenterung Kentert ein Boot, ohne unterzugehen, so sollen die Insassen in Bootsnähe bleiben und sich am Boot festhalten. Die Entfernung zum Ufer darf nicht unterschätzt werden. Mehrere Insassen reichen sich nach Möglichkeit über dem Bootskiel hinweg die Hand. Auf jeden Fall muß kontrolliert werden, ob nicht jemand unter das Boot geraten ist. Den Versuch, das Boot wieder aufzurichten, nur dann unternehmen, wenn dadurch keine Beteiligten gefährdet werden. Hilfe herbeiwinken und Ruhe bewahren. Beim Kentern eines Segelbootes nicht unter die Segel kommen. Für alle Bootsinsassen gilt : Rettungswesten tragen! Beachte das DLRG-Merkblatt "Empfehlungen für Freizeitkapitäne" ! Bei Rettungseinsätzen setzt der Retter häufig sein Leben und seine Gesundheit auf's Spiel. Zur Verminderung der Risiken solIten Rettungshilfsmittel - entsprechend der Situation - vom Ufer, Boot oder Steg aus eingesetzt werden, um so die Eigenfährdung und den direkten Kontakt mit dem Verunglückten zu vermeiden. REGELN FUR RETTUNGSSCHWIMMER- Überlege erst; dann handle ! (Nicht übereilt, aber schnell und entschlossen.)
- Setze dein Leben nicht leichtsinnig und sinnlos aufs Spiel! Besteht die Möglichkeit einer Hilfe vom Ufer aus, nutze sie ! (Zureichen von Stangen, Zuwerfen von Rettungsbällen, Rettungsringen u. ä.)
- Mache andere durch Zuruf auf den Unfall aufmerksam, damit während der Rettung schon Weiteres veranlaßt werden kann! (Arzt, Rettungsgeräte.)
- Kannst du den Ertrinkenden nur durch Schwimmen erreichen, so schaffe dir Bewegungsfreiheit, vor allem Schuhe ablegen!
- Überprüfe vorher, ob ein Hilfsmittel in der Nähe ist! (Boot, Rettungsbrett, Schwimmflossen u. a.)
- Schütze dich vor unangenehmen Überraschungen! Schwimrne nur so weit an den Ertrinkenden heran, daß er dich nicht erfassen kann, und versuche, ihn durch Zureden zu beruhigen! Ist dies nicht möglich, ergreife ihn immer nur von hinten !
- Laß dich auf keinen unnötigen Kampf ein; du wirst deine Kräfte später nötig brauchen!
- Wenn möglich, sichere dich durch Anlegen von Rettungsgurt und Rettungsleine (bei starker Strömung, in der Brandung, bei Ebbe usw.)
- Bei Massenunglücksfällen vermeide, in das Knäuel der Ertrinkenden zu geratenl Wirf schwimmende Gegenstände ins Wasser, an denen sich die Verunglückten festhalten können! Fange am Rande der Unglücksstelle an zu retten !
- Bedenke, daß vor der Wiederbelebung alle Vorbereitungen gewissenhaft und sorgfältig getroffen werden müssen! Handle dennoch so schnell wie nur m&
ouml;glich; Sekunden entscheiden !
- Die Wiederbelebung hat die Aufgabe, dem Herzen des Verunglückten Blut und dem Blut Sauerstoff zu geben. Setze die Wiederbelebung so lange fort, bis der Gerettete das Bewußtsein erlangt hat oder ein Arzt die weitere Behandlung übernimmt !
- Übe dich dauernd im Retten, in der Befreiung und in der Wiederbelebung, dann bist du im Ernstfall deiner Sache sicher und dem Ertrinkenden überlegen !
Gefahren durch Buhnen, Wirbel, Wasserfälle und Walzen 
Buhnen In größeren Flüssen befinden sich zur Regulierung des Wasserlaufs Buhnen. Sie verändern die Strömungsverhältnisse, insbesondere zwischen den Buhnen. Da auch geübte Schwimmer beim Schwimmen gegen die Strömung schnell ermüden, sollte man sich nur in Strömungsrichtung fortbewegen, auch wenn dies der Iängere, aber leichtere Weg zum Ufer ist. Wird ein Schwimmer in einen gründigen Wirbel gezogen, so besteht die Chance zur Rettung darin, am Grunde des Wirbels seitwärts wegzutauchen.  Ein gründiger Wirbel kann auch am Grundablaß von Staumauern und Talsperren beobachtet werden. Der (regulierbare) Ablauf des Wassers bewirkt den Strudeleffekt. Eine Selbstrettung ist fast ausgeschlossen !Wasserfälle und Walzen Bei Wehren und Wasserfällen strömen die oberen Wasserschichten mit größerer Geschwindigkeit als die unteren.  - Ein Schwimmer wird also stets mit den oberen Wasserschichten an die Wehr- bzw. an die Wasserfallkante gespült.
- Prellungen und Knochenbrüche können ernste Folgen sein.
- Wer in eine außendrehende Walze geraten ist, sollte mit schnellen kräftigen Schwimmstößen den Gefahrenbereich verlassen oder die Sogkraft des Wasserfalles ausnutzen und mit der am Grunde des Wasserfalles wegführenden Strömung ruhigeres Wasser erreichen.
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